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Mach dir deine Welt, wie sie dir gefällt. Aber bitte richtig!

Grüße von Pipi.



In der Welt des Business und persönlichen Wachstums ist ein starkes persönliches Fundament unerlässlich. Denn egal welches Thema wir betrachten – Erfolg, Misserfolg, Positionierung & Sichtbarkeit, Erwartungsmanagement, Kommunikation, Beziehungs-Dynamiken oder die Balance zwischen Berufs- und Privatleben – alles läuft darauf hinaus, sich in Reflexion zu üben und das eigene Fundament zu stärken und darüber die Verantwortung wieder zu sich zu holen.


Doch was bedeutet es eigentlich, Verantwortung zu sich zurückzuholen?


Häufig neigen wir dazu, uns als Opfer der äußeren Umstände zu sehen und die Schuld für unsere Situation anderen zuzuschreiben.

Doch die Wahrheit ist, dass wir selbst die Zügel unseres Lebens in der Hand halten. Ein berühmtes Sprichwort besagt: "Du nimmst dich immer mit..." – und genau hier liegt eine tiefe Wahrheit.


Alltagsrealität vieler Berufstätiger


Betrachten wir die Alltagsrealität vieler Berufstätiger, so zeigt sich oft ein Muster des Sich-Verlierens in äußeren Umständen. Doch anstelle, die Schuld beim Chef, bei der Chefin, der Teamdynamik oder der Arbeitslast zu suchen, können wir aktiv Verantwortung übernehmen und unsere Realität gestalten.


Oder. Stellen wir uns vor, ein Team leidet unter einem ineffektiven Führungsstil. Anstatt die Hände in den Schoß zu legen, können die Teammitglieder proaktiv nach Lösungen suchen und zu einer positiven Teamkultur beitragen, aktiv Erwartungen an die Führungskraft kommunizieren und hinterfragen, was an Ressourcen Hilfreiches aus dem Team dazugestellt werden kann, um in eine höhere Effizienz zu kommen.


Ein weiteres Beispiel ist die Balance zwischen Berufs- und Privatleben.

Statt sich als Opfer eines stressigen Arbeitsalltags zu sehen, können Berufstätige lernen, ihre Zeit effektiv zu managen und Prioritäten zu setzen. Indem sie bewusste Entscheidungen treffen, sich und ihre Ressourcen achten, schaffen sie ein Gleichgewicht, das langfristig zu mehr Zufriedenheit und Erfolg führt. Man kann es sich anfänglich nicht vorstellen, wenn man das Gefühl hat seinen Alltag nicht mehr zu bewältigen. Aber manche Dinge loszulassen, sich dazwischen Pausen zu gönnen, da und dort Grenzen zu ziehen, um Energie zu tanken, schafft ungeahnte Möglichkeiten bzw. fügen sich diese vermeintlichen „Zeitfresser“ auf unerwartete Weise geschmeidig in den Alltag oder skizzieren plötzlich Alternativen, die man zuvor nicht sehen konnte.


Wo setzt man an, wenn einem der (Business-)Alltag zu erdrücken droht?




Wenn man das Gefühl hat keine Zeit zu haben?

Wenn man für sich gerade keinen Ausweg sieht bzw. gar nicht aufnahmefähig ist, Alternativen zu sehen?

Wenn man sich als Opfer der äußeren Umstände begreift?

Wenn man sein Glück von äußeren Veränderungen abhängig macht?


 

Schritt eins ist zu erkennen, dass Handlungsbedarf ist. Dass es Zeit ist, Veränderung aus sich heraus, selbst zu gestalten.


Schritt zwei ist meist eine Begleitung.

Andere Perspektiven, neue Blickwinkel, Fragen, die aufrütteln, Experimente – die man allein nicht wagen würde – Committment durch Zeugenschaft, dass man durch eine Coachin, einen Coach, durch Buddies, etc. kreiert.  


 

Aber noch einmal einen Schritt zurück.


Was lässt mich behaupten, dass du die Verantwortung deines Lebens nur zu dir zurückholen musst und alles wird gut. Immerhin gibt es Umstände, die man selbst nicht beeinflussen kann. Und da möchte ich dir gar nicht widersprechen. Klar kannst du nicht beeinflussen, dass dein Chef, deine Chefin cholerisch ist, dass eine Krankheit gerade Unruhe in dein Leben bringt, dein Kind wild pubertiert, dein Mann/deine Frau dich betrügt, du auf einer Bananenschale ausrutscht…




ABER … was du beeinflussen kannst, ist dein Umgang damit.

Dein „Geist“ ist die Konstante.

Ist das Fundament.


Geh auf eine Gedankenreise mit mir!


Wie beeinflusst dein „Geist“ deine Realität?

Ich behaupte: „Du siehst niemals das, was ist!“

„Bitte was?“ höre ich dich fragen. Nein, du siehst NIEMALS das, was ist. Niemand kann das.


Die Begrenzung unsere Sinne und unserer Aufnahmekapazität ist begrenzt.

Führe dir folgendes vor Augen. Von 11 Millionen Reizen/Sekunde – auch bits bezeichnet – nimmst du maximal 200 bewusst wahr. Nur 200 von 11 Millionen!!!


Dein Gehirn muss mit dieser kleinen Datenmenge die Illusion schaffen, dass du es verstanden hast. Sonst wäre der Problemdruck noch größer 😆


Jetzt kannst du dir weiter vorstellen.

Wie kommst du zu diesen 200 Reizen?

Welche 200 Reize nimmst du aus diesen 11 Millionen wahr? Jene 200 auf die du deinen Fokus und deine Energie richtest.


Die wenigsten Sachen nimmst du wahr, weil sie nicht zu deiner Vor-Erwartung passen.

Dein Unterbewusstsein verzerrt und macht das größer, was du bestätigt haben willst und das kleiner, was du ausblenden möchtest.


Du filterst über deine Erfahrungen, deine Prägung, deine Erziehung, deine Glaubenssätze, darüber was du sehen und glauben möchtest, was du gelernt hast zu sehen und zu glauben.


So formen Gedanken deine Realität


Wenn du z.B. deine eigene unfassbare Erfolgsgeschichte nicht sehen kannst, dann deshalb nicht, weil du deine Erfolge gar nicht mitbekommst., geschweige denn sie dir zugestehst. Du erzählst dir eventuell - und darüber verzerrst du -, dass das ohnehin nur durch gewisse Umstände bzw. durch xy möglich war.


Auch Verallgemeinerungen sind ein profanes Mittel zu filtern. „Ich schaffe das nie, …“ „Andere sind viel intelligenter …“ „Männer sind, …“ „Frauen sind, …“


Du hast ein inneres Bild. Aufgrund dieses Bildes fühlst du dich wie ein „Looser“ oder wie ein „Gewinner-Typ“. Du fühlst dich auf eine bestimmte Art und Weise und handelst aufgrund dieser inneren Interpretation. Du bekommst, – gefiltert durch den Fokus der nach Bestätigung sucht - diese Bestätigung auch von außen. In die eine oder andere Richtung. Je öfter du deine innere Interpretation – gefiltert – durch außen bestätigt bekommst, desto mehr formt sich deine Wirklichkeit. Ließ es gerne noch ein- bis zweimal. Da steckt soviel Information drin.


Erkennst du deinen stärksten Hebel schon?

Welche 200 bits von 11 Millionen WILL ich sehen und vor allem auf welche ART & WEISE.

DEIN Fokus entscheidet.





Dein Fokus wird primär durch deine Gedanken gelenkt.

Bist du negativ ausgerichtet, wird dein Fokus alles finden, was negativ ist. Oder umgekehrt.


Exkurs: jede Person filtert aus den 11 Millionen ihre 200 bits. Jede Person kreiert also ihre eigene Realität. Realitäten bringen sich meist nur durch aktives Hinterfragen zueinander. Darüber entstehen die größten Missverständnisse. Aber das ein andermal.


Ok, lass uns weitergehen auf dieser Gedankenreise.


Deine Gedanken lenken also deinen Fokus.

Was gibt deinen Gedanken Kraft?

Ja, richtig. Deine Energie. Deine Reaktion auf Situationen.


Etwas passiert – du bist genervt. Die Freiheit liegt in der Mini-Lücke, die sich jetzt auftut.


Wie reagierst du?

Lässt du dich in eine Abwärtsspirale ziehen oder entscheidest du dich heute anders?

Arbeitest du an deiner Energie, um gewisse Themen „leichter“ zu nehmen, dich nicht erschüttern zu lassen, freundlich zu bleiben, klar deine Haltung zu äußern und darüber für Klarheit zu sorgen anstatt zuzumachen, latent-aggressiv oder verärgert zu reagieren.


Ertappst du dich eventuell dabei, dass du dir heute bereits ziemlich sicher bist, wie du dich morgen fühlen wirst? Weil du auf „Autopilot“ geschalten bist?

Antrainierte Reaktionen schaffen immer wieder die gleiche Realität.


Schau dir dazu gerne den Film „Täglich grüßt das Murmeltier“ an. Ein genialer, ja schon etwas älterer Film (1993), der dieses Phänomen wunderbar humorvoll aufzeigt.

Bill Murray zeigt eindrucksvoll, wie sein Verhalten, seine Realität kreiert.


Wir können gar nicht anders, als das Leben selbst zu erschaffen. Beginnend mit dem Aufstehen, Atmen, Fühlen, deinen Emotionen, deinen Gedanken.


Die Frage ist: Kreierst du bereits das, was du willst?


Was ist also der erste Schritt den du sofort gehen kannst?

Sich seiner aktuellen Realität bewusst zu werden und sie mit der Wunschrealität in Abgleich zu bringen. Sich zu fragen, was mein Anteil an der aktuellen Situation ist. Was meine Reaktionsmuster sind, die mich Handeln lassen und diese Realität formen?


Du kannst dir klar darüber werden, was du möchtest.

Wie du leben möchtest.

Wie du dich fühlen möchtest.

Was du erreichen möchtest.

Welche Art von Beziehungen du führen möchtest.


Entwickle Visionen und Ziele. Diese geben deinem Unterbewusstsein Futter, deinen Fokus dementsprechend auszurichten. Du kannst lernen bewusst zu entscheiden wie du Handeln möchtest, um auf dein Ziel "einzuzahlen".


Was kannst du tun, um deine Energiefrequenz zu erhöhen?


Erstmals wieder in die Beobachtung gehen.

Auf welcher Energieebene nehme ich derzeit wahr – genervt, frustriert, wütend, ängstlich, schamvoll oder freudvoll, dankbar, liebevoll, neugierig, …





Jetzt - zugegeben - sind wir an dem Punkt, wo die Arbeit beginnt.


Es braucht Kontinuum in eine förderliche Haltung zu kommen und darüber seine Realität im außen neu zu begründen. Aus alten Reaktionsmustern auszusteigen braucht Achtsamkeit, Geduld und Disziplin.

Es braucht Anerkennung des Alten, und sukzessive Etablierung von Neuem.

Es braucht Wissen, um seine Ziele und seine Visionen, um den Fokus nicht zu verwirren.

Es braucht Reflexionsmechanismen, die mir aufzeigen, wo habe ich mir selbst Grenzen hochgezogen.

Es braucht Klarheit darüber, wo alte Ängste oder Zweifel blockieren.


Erfolg oder authentische Karriere beginnt für mich damit, über sich selbst Klarheit zu bekommen, bevor man für sich losgehen kann.


Wenn du dieses Kapitel für dich aufschlägst, begleitet es dich dein ganzes Leben und du wirst immer und immer besser darin werden.


Bewusstsein schafft Möglichkeiten. Deine Emotionen und Gedanken, lassen dich Reagieren und Handeln. Schaffen darüber Realität.


DU schaffst deine Realität. Wahnsinn oder?!


Mich hat dieses Wissen sofort elektrifiziert.

Ich war mir des Ausmaßes meiner Möglichkeiten nicht bewusst.

Da ist es wieder mein heutiges Lieblingswort. Bewusstsein.

Es war mir schlicht nicht klar, wieviel Möglichkeit trotz der Umstände bei mir liegt.


Da Selbstbestimmtheit einer meiner höchsten Werte ist, kannst du dir vorstellen wie faszinieret und begeistert ich dieses Wissen weitergebe.


Meinst du nicht auch, dass es Zeit ist, seinen Fokus, seine Energie darauf zu richten wie wir leben wollen, wie wir Erfolg leben wollen und wie wir in ein Miteinander gehen wollen.


Würden wir uns alle auf diesen Weg begeben, wäre die Welt definitiv eine andere.

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